Ich sitze oft stundenlang über meinen Büchern und habe das Gefühl, ich würde den Stoff auch wirklich aufnehmen. Aber wenn ich dann versuche, das Gelernte in eigenen Worten zu erklären, bleibt nur eine Art verschwommener Eindruck übrig. Mir fehlt irgendwie die Fähigkeit, das Wissen wirklich zu durchdringen und zu verknüpfen.
Es klingt, als müsstest du das Verstehen stärker verankern statt nur zu wiederholen. Vielleicht wächst es, wenn Sinnzusammenhänge sichtbar werden.
Vielleicht brauchst du eine klare Struktur um die Verknüpfungen herzustellen statt endlos zu lesen.
Und wer sagt, dass alles sofort durchdrungenes Wissen sein muss?
Vielleicht verwechselst du Erklären mit Zurechtfinden im Kopf und das ist eine Prämisse die du hinterfragst.
Ist Geduld der Schlüssel oder muss es sofort klappen?
Metakognition nennt man das Denken über das eigene Denken und hier könnte es bedeuten dass du das Gelernte schon beim Lesen prüfst.
Manchmal hilft es eine kleine Szene zu bauen in der du das Gelernte anwendest statt es nur zu erklären.