Ich stehe gerade vor einer Situation, die mich echt beschäftigt. Seit ein paar Monaten teile ich mir mit einer Kollegin ein Auto für den Arbeitsweg, was eigentlich perfekt funktioniert hat. Jetzt hat sie aber vorgeschlagen, dass wir auch private Fahrten, wie zum Beispiel Großeinkäufe oder Wochenendausflüge, in diese gemeinsame Nutzung einbeziehen. Ich bin mir unsicher, ob das die bisher so unkomplizierte Absprache nicht zu kompliziert macht. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dann plötzlich viel mehr zu besprechen und zu regeln wäre. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht, als eine reine Zweckgemeinschaft privater wurde?
Ich verstehe dich echt ich fand die bisherige Regelung entspannt und jetzt fühlt es sich an als müsste man ständig neu verhandeln
Vielleicht hilft es zu klären welche Kosten wer trägt welche Nutzungszeiten gelten und wie lange das stillschweigen akzeptabel ist
Vielleicht hat sie einfach Lust auf mehr gemeinsame Erlebnisse und du hörst nur das wirtschaftliche Thema das eigentliche Motiv ist
Ich bleibe skeptisch ob man so eine Fahrgemeinschaft sinnvoll erweitern kann ohne Missverständnisse zu produzieren
Statt neue Regeln zu suchen könntest du die Situation als Testphase sehen und schauen ob sich Vertrauen in der Fahrgemeinschaft stärkt oder ob ihr wieder zur reinen Zweckgemeinschaft zurückkehrt
Wie würdest du dich fühlen wenn der Alltag sich dadurch ändert?