Ich habe neulich angefangen, beim Spazierengehen Hörbücher zu hören, anstatt Musik. Irgendwie fühlt es sich produktiver an, aber ich merke, dass ich oft gedanklich abschweife und ganze Passagen verpasse. Dann stehe ich da und überlege, ob ich zurückgehen soll, was den ganzen Flow kaputt macht. Andererseits will ich die Geschichte ja auch nicht nur halb verstehen. Geht das noch jemandem so mit Audioinhalten?
Ja das kenne ich gut. Wenn ich Hörbücher beim Spazieren höre wirkt es produktiver. Doch der Kopf driftet ab und eine Passage entgleitet. Dann stehe ich da und frage ob ich zurückgehen soll damit der Flow nicht verloren geht.
Vielleicht ist das ein Balanceakt zwischen Bewegung und Aufmerksamkeit. Hörbücher fordern die Ohren doch das Gedächtnis hängt an einem Faden. Was wenn der Prozess selbst zählt?
Ich dachte beim ersten Mal ich höre nur leise zu weil der Kopf die Musik schon ersetzt Doch bald merke ich dass der Körper mehr Raum hat als der Sinn und ich klemme mich an Details die eigentlich egal sind
Ich bleibe skeptisch Der Gedanke produktiv zu sein klingt gut doch vielleicht ist es nur ein cleverer Trick des Alltags um Stress zu rechtfertigen
Ein neuer Blick wäre das Notizfenster beim Hörbuch Man hält inne markiert eine Idee und setzt später fort So bleibt der Flow erhalten ohne ihn zu erzwingen