Ich spiele seit Jahren in der gleichen kleinen Gilde und wir verstehen uns wirklich gut. Lately frage ich mich aber, ob diese vertraute Blase mich eigentlich davon abhält, bessere Spieler zu werden. Wenn man immer nur im selben Team mit den gleichen Taktiken spielt, stumpft man vielleicht ab, ohne es zu merken. Ich habe fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich daran denke, mal was Neues auszuprobieren.
Ich kenne diese warme Gilde und das gute Gefühl immer dieselben Leute zu sehen. Doch so eine Blase kann dich unbemerkt davon abhalten wirklich besser zu werden. Vielleicht ist es Zeit das Fenster einen Spalt aufzustoßen.
Aus Sicht der Spielpraxis wiederholen mit denselben Taktiken baut Routine. Echte Verbesserung kommt oft durch Übungen in neuen Konstellationen mit anderen Aufgaben, Gegnern oder Rollen.
Du denkst du musst die Gilde wechseln um besser zu werden, aber vielleicht verstehst du die Frage falsch und es reicht schon neue Rollen im selben Umfeld auszuprobieren.
Was, wenn die Frage selbst nur eine Ausrede ist um nicht zuzugeben dass du Angst vor schlechten Ergebnissen hast?
Ich bleibe skeptisch. Vielleicht ist es eher Bequemlichkeit als Zweifel. Loyalität kann schön sein, aber sie verhindert manchmal dass du dich wirklich neuen Dingen traust.
Vielleicht geht es darum den growth frame neu zu denken. Willst du mehr Flexibilität, bessere Entscheidungsfähigkeit oder einfach mehr Freude am Spiel?
Versuch doch mal eine Session mit zwei Rollenwechsel pro Spiel ohne Erwartungen nur zum Beobachten vielleicht merkst du schneller wo dein Denken hakt.