Ich bin seit einem halben Jahr dabei, regelmäßig zu laufen, und eigentlich läuft es auch ganz gut. Seit ein paar Wochen habe ich aber das Gefühl, dass ich mich total zwingen muss, meine Laufschuhe anzuziehen. Früher war das mein absoluter Ausgleich, und jetzt fühlt es sich nur noch wie eine lästige Pflicht an. Ich frage mich, ob das einfach eine Phase ist oder ob ich vielleicht etwas an meiner Routine ändern sollte, ohne gleich alles hinzuschmeißen. Vielleicht geht es ja anderen auch so, dass die Motivation für das regelmäßige Training einfach weg ist.
Das klingt hart und doch kenne ich dieses Hin und Her wenn der Ausgleich sich zu einer Pflicht wandelt und die Laufschuhe schwerer anziehen als früher.
Vielleicht ist es einfach eine Phase die wieder vergeht oder deine Routine braucht eine kleine Abstimmung deine Motivation könnte neue Impulse brauchen statt dass du aufgibst.
Vielleicht hast du den Eindruck du musst laufen obwohl dein innerer Wunsch nach Ruhe ruft das wäre eine andere Seite des gleichen Themas.
Ich frage mich ob du zu streng mit dir bist und die Schuhe zu wörtlich nimmst Vielleicht reicht es schon wenn du das Training lockerer gestaltest und weniger sauber planst.
Was wenn es nicht um mehr Motivation geht sondern darum wie du dich nach dem Laufen fühlst Die Gelegenheit liegt im Umfeld die Zeiten die Musik oder der Ort das alles könnte wieder Freude bringen.
Probiere eine kleine Variation und wechsel Strecken oder Zeiten das kann Wunder wirken.
Es könnte um Gewohnheitsdynamik gehen ein Konzept das sich Gewohnheitsbremse nennt doch ich lasse die Frage offen wie genau du damit arbeiten könntest.