Wie bleibe ich mutig in der filmbranche trotz mediendruck?
#1
Ich habe letzte Woche zufällig dieses Interview mit dem Regisseur gesehen, wo er über die Dreharbeiten zu seinem neuen Film sprach. Irgendwie hat mich das total nachdenklich gemacht, weil ich selbst in einer ähnlichen Branche arbeite und diese ständige öffentliche Bewertung kenne. Manchmal frage ich mich, wie man mit diesem Druck umgeht, wenn jede private Entscheidung plötzlich zur Schlagzeile wird. Besonders dieser eine Moment, wo er fast den Film abgebrochen hätte, ist mir hängen geblieben. Ich meine, wie findet man da überhaupt noch den Mut, einfach weiterzumachen?
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#2
Man hört diesem Regisseur zu und spürt sofort den Druck wie eine Welle über dem Kopf. Die Stelle in der er fast aufgab bleibt im Kopf hängen und man fragt sich wie man in so einer Situation weiter atmet. Mir trifft dieser Gedanke weil ich auch in einer Branche arbeite in der jede Entscheidung öffentlich diskutiert wird und man sich fragt wer man eigentlich ist wenn die Kamera auf einen gerichtet ist.
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#3
Der Druck entsteht nicht nur durch die Öffentlichkeit sondern durch das innere Maß an Erwartungen das man sich selbst setzt. Vielleicht geht es darum wie man Rahmenbedingungen schafft in denen man Fehler macht ohne zu scheitern. Wie findet man eine Praxis die beides zulässt also Mut zum Risiko und Schutz vor ständiger Beobachtung?
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