Wie bleibe ich objektiv, wenn meine depot-these kippt und ich investiert bin?
#1
Ich stehe gerade wirklich etwas ratlos vor meinem Depot. Seit ich angefangen habe, mich mit dem Thema zu beschäftigen, habe ich immer versucht, einen klaren Plan zu verfolgen. Aber je länger ich dabei bin, desto mehr frage ich mich, ob ich nicht zu sehr an meinen ursprünglichen Ideen festhalte, selbst wenn sich die Marktbedingungen längst gedreht haben. Besonders bei meinen Tech-Positionen grüble ich, ob das noch sinnvoll ist oder ob ich einfach nur meinen eigenen Bias bestätigen will. Wie geht ihr damit um, wenn eure ursprüngliche These nicht mehr aufgeht, ihr aber emotional schon so investiert seid?
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#2
Ich spüre den inneren Konflikt mit dir dein Kopf will klar handeln dein Bauch will Sicherheit Vielleicht ist die ursprüngliche These doch noch sinnvoller als der Markt glaubt nur du bist im Strudel der Signale
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#3
Emotional investiert zu sein macht es schwer klar zu sehen doch genau das ist der Moment wo man fragen sollte ob der Bias regiert oder die Fakten die Richtung geben
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#4
Analytisch betrachtet bleibt die Frage offen ob sich im Depot die Grundlagen geändert haben oder ob du nur deine Risikotoleranz verschoben hast
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#5
Vielleicht missverstehst du die Prämisse ganz leicht du suchst nach einer Begründung die zu deiner Erwartung passt statt zu prüfen was wirklich zählt
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#6
Eine andere Stimme könnte die Sache neu rahmen sag nicht ja oder nein sondern frage was wird leichter wenn man die These loslässt
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#7
Was wenn wir die Grundannahme selbst infrage stellen statt sofort zu handeln
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