Wie bleibe ich sozial verbunden, wenn ich remote arbeite und Entfremdung wächst?
#1
Manchmal frage ich mich, ob wir mit all den schnellen Veränderungen um uns herum nicht etwas Wichtiges verlieren. Ich arbeite seit Jahren remote und merke, wie meine sozialen Kontakte immer dünner werden. Es fühlt sich an, als würde die gemeinsame Basis, auf der eine Gesellschaft eigentlich aufbaut, langsam zerbröseln. Ich vermisse das Gefühl, wirklich mit anderen Menschen verbunden zu sein, abseits von Bildschirmen und kurzen Nachrichten. Wie haltet ihr das aus, dieses Gefühl der fortschreitenden Entfremdung?
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#2
Ich kenne dieses leise Druckgefühl wenn Bildschirme öfter sprechen als echte Begegnungen. Die Entfremdung schleicht sich hinein und ich frage mich wo die Verbindung geblieben ist. Mir fehlt das Bauchgefühl eines echten gemeinsamen Moments statt abgefüllter Chats. Wir halten durch indem wir kleine Anker setzen wie ungeplante Treffen oder ruhige Rituale auch wenn sie selten sind.
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#3
Vielleicht ist es kein Verfall der Gesellschaft sondern eine Verschiebung der sozialen Infrastruktur. Digitale Kontakte liefern Schnelligkeit doch echte Nähe braucht Zeit Rituale und Ungenauigkeiten des Alltags. Um die Entfremdung zu mildern könnte man Räume schaffen in denen Menschen sich wieder treffen jenseits von Aufgaben und Bildschirmen. Das klingt theoretisch doch lässt sich beobachten wie Gruppen sich entwickeln.
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#4
Vielleicht geht es weniger um Entfremdung als um eine neue Art Gemeinschaft die sich fremd anfühlt. Ich höre oft von Vernetzung doch Nähe bleibt temporär und maschinell. Die Idee der gemeinsamen Basis wirkt wie ein altes Drehbuch das neu geschrieben wird. Ist das vielleicht eine Täuschung oder eine Verschiebung der Werte?
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