Ich sitze gerade wieder mal über meinen Büchern und frage mich, ob ich das alles wirklich verstehe oder nur auswendig lerne. Letztens habe ich versucht, einen komplexen physikalischen Zusammenhang jemandem zu erklären, und dabei ist mir klar geworden, dass ich die Grundlagen selbst gar nicht richtig durchdrungen hatte. Das hat mich echt zum Nachdenken gebracht, wie man eigentlich sicherstellt, dass Wissen wirklich hängen bleibt und nicht nur für die Prüfung gepaukt wird. Vielleicht geht es anderen hier ähnlich?
Mir geht es ähnlich ich sitze auch über Büchern und frage mich ob ich wirklich verstehe oder nur auswendig lerne es bleibt ein mulmiges Gefühl
Vielleicht geht es darum das Verstehen als Prozess zu sehen statt als Endzustand dann bleibt das Wissen besser hängen
Vielleicht wird Verstehen zu einem Trickwort das bedeutet nur dass man die richtige Formel erklärt doch in Wahrheit geht es um ein Bild das man im Kopf hat
Ich bleibe skeptisch gegenüber der Idee dass eine Methode für alle passt und finde dass man mit vielen Wegen festigt auch wenn es chaotisch wirkt
Was wenn Wissen eher ein ständiger Dialog ist wobei wir uns mit Ideen anlegen statt stationär zu liegen und Verstehen entsteht wenn man die Perspektiven wechselt
Wie merkst du für dich ob du wirklich verstanden hast statt nur eine gute Geschichte zu erzählen?