Wie bringe ich bessere kommunikation im team mit einer zurückhaltenden kollegin?
#1
Ich stehe gerade wirklich vor einer Frage, die mich beschäftigt. In meinem Team gibt es eine Kollegin, die fachlich absolut brillant ist, aber in der Zusammenarbeit oft eine Mauer hochzieht. Sie erledigt ihre Aufgaben perfekt, aber sobald es um gemeinsame Abstimmung geht, zieht sie sich zurück oder kommuniziert sehr einseitig. Ich frage mich, wie ich als Teamleiterin eine bessere Brücke schlagen kann, ohne dass sie sich kontrolliert fühlt oder ihre Expertise untergeht. Es fühlt sich manchmal an, als würde ich gegen eine unsichtbare Wand laufen.
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#2
Es klingt wirklich frustrierend, wenn eine Kollegin so brillant arbeitet und doch bei Abstimmungen eine Mauer hochzieht. Vielleicht braucht sie Räume, in denen sie sicher sprechen kann, ohne dass es wie Kontrolle wirkt. Kleine Rituale helfen. Kurze, regelmäßige Abstimmrunden, klare Ziele und danach Raum für Rückmeldungen, die ihre Expertise respektieren. Wichtig ist, dass sie sich gesehen fühlt, auch wenn der Gedanke an Zusammenarbeit noch unsicher wirkt.
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#3
Aus analytischer Perspektive geht es um Transparenz. Erwartungen, Rollen und Entscheidungsrechte klar definieren. Lege gemeinsam mit ihr den Rahmen fest, wann, wie und wer Feedback bündelt. Nutze kurze strukturierte Meetings mit Input und Output Listen, damit ihre Fachkompetenz sichtbar bleibt, ohne dass sie sich bevormundet fühlt. Kommunikation muss dabei als zwei Richtungen funktionieren.
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#4
Vielleicht interpretiert sie Abstimmungen als Zeitfresser oder Bevormundung, und Rückzug wirkt wie Selbstschutz. Vielleicht denkt sie, ihre Lösungen würden untergehen, wenn zu viele Stimmen reinreden. Oder ihr Arbeitsstil ist einfach anders gewöhnt, so dass der Kontakt sich wie eine Wand anfühlt. Es könnte auch sein, dass sie glaubt, du willst Kontrolle statt Kooperation.
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#5
Was, wenn die Frage selbst schon die falsche Richtung beschreibt? Vielleicht ist das eigentliche Problem nicht die Mauer, sondern der Weg, der zu ihr führt. Vielleicht braucht es keinen ständigen Brückenschlag, sondern eine Sprache, die ihre Art zu arbeiten respektiert. Vielleicht ist die Mauer auch eine Grenze, die du besser akzeptierst statt zu überwinden.
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#6
Ich glaube, du redest dir zu sehr eine ideale Zusammenarbeit schön. Vielleicht ist ihr Stil der Brücke eher unausgeglichen, und du willst eine Lösung, die einfach in dein Modell passt. Wer sagt, dass regelmäßige Abstimmungen immer besser funktionieren? Manchmal reicht es, die Abhängigkeiten klar zu machen und ihr die Freiheit zu geben, wo sie am sichersten ist.
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#7
Vielleicht hilft es, das Thema neu zu rahmen Kooperation als geteilte Ownership statt als Brücke. Fokussiert auf Ergebnisse, aber lasst die Mittel der Zusammenarbeit offen. Eine Idee ist eine Co Owner Rolle für bestimmte Projekte, in der ihr Input erwünscht ist, die Autorität aber klar bleibt. So wird aus Zufriedenheit mit der Expertise vielleicht eine gemeinsame Mission statt einer Bitte um Nähe.
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