Wie bringe ich frischen schwung ins logo-design, wenn referenzen festhängen?
#1
Ich stecke gerade in einem kleinen kreativen Loch fest. Seit ein paar Wochen arbeite ich an einem Logo für eine kleine Manufaktur, und ich habe das Gefühl, ich drehe mich im Kreis. Ich habe mindestens drei komplett verschiedene Richtungen ausprobiert, aber nichts fühlt sich wirklich "stimmig" an. Besonders frustrierend ist, dass ich bei den letzten Entwürfen das Gefühl habe, die Idee ist eigentlich gut, aber die Ausführung wirkt irgendwie steif und unnatürlich. Ich frage mich, ob ich zu sehr in meinen eigenen Referenzen gefangen bin und einfach nicht mehr frisch draufschauen kann. Wie geht ihr damit um, wenn ihr merkt, dass eure Entwürfe diese Lebendigkeit vermissen lassen?
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#2
Das klingt echt anstrengend. Du bist nah dran an der Lebendigkeit, nur die Ausführung hakt. Versuch eine kurze Pause ohne Druck. Geh raus, sammle Eindrücke von Dingen die dich spontan bewegen statt die Entwürfe zu hadern. Schreibe danach drei ungeordnete Wahrnehmungen auf die dir gefallen haben statt drei konkrete Logos zu prüfen.
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#3
Vielleicht hilft es die Arbeit in Schichten zu zerlegen. Erst Konzept vor Form Silhouette vor Farbe Hinweis vor Detail. Zeichne grobe Formen mit geschlossenen Augen oder mit der falschen Hand um den Kern zu treffen. Setze dir eine feste Zeit von 15 Minuten pro Skizze und bewerte nur eine Sache auf einmal Klarheit der Idee statt Perfektion der Linien.
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#4
Denkst du wirklich dass die Referenzen zu stark wirken und deine eigene Stimme untergeht? Vielleicht versuchst du eine neue Brille und blendest Referenzen aus und erzählst stattdessen eine Geschichte statt einer Form. Mache ein Moodboard mit Materialtexturen statt Logos das hilft dein inneres Bild zu schärfen.
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#5
Manchmal frage ich mich ob stimmigkeit wirklich ein Muss ist. Wer sagt dass ein Logo sofort funktionieren muss. Vielleicht ist Lebendigkeit eher ein Prozess als ein fertiges Bild. Vielleicht lohnt es sich den Druck rauszunehmen und das Experiment zu feiern statt zu optimieren.
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#6
Vielleicht könnte man das Thema neu rahmen und statt einem Logo eine visuelle Szene beschreiben. Ein kleines Narrativ hinter dem Zeichen ein Materialgefühl oder eine Bewegung die Aufgabe wird dann nicht mehr das perfekte Symbol aber der Eindruck den der Betrachter sammelt.
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#7
Vielleicht taucht ein Konzept wie Ambiguität auf. Eine Form die aus zwei Perspektiven lesbar ist und erst beim näheren Hinsehen Sinn macht. Das führt nicht gleich zu einer Lösung aber öffnet neue Blickwinkel
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