Ich stecke gerade in einer Phase fest, wo ich das Gefühl habe, dass meine Designs irgendwie steril wirken. Sie sind technisch in Ordnung, aber es fehlt dieser lebendige, fast organische Charakter, den ich in der Arbeit anderer bewundere. Ich frage mich, ob es daran liegt, dass ich zu sehr auf perfekte Raster und vorgefertigte Systeme vertraue. Vielleicht braucht es mehr von dieser gestalterischen Intuition, die manchmal einfach aus dem Bauch kommt.
Mir geht es ähnlich wenn ich Design betrachte und das Gefühl hab es fehlt der Atem. Vielleicht braucht es mehr als perfekte Raster um Leben zu spüren, es geht um Intuition die aus dem Bauch kommt.
Aus analytischer Sicht könnte das Rasterdenken tatsächlich die Luft rauben. Wenn Strukturen zu vorhersehbar sind bleibt wenig Raum für Zufall und damit für organische Formung. Vielleicht hilft es mal ein Element ganz außerhalb der Regeln zu testen. Was passiert wenn du eine Skizzenphase ohne Raster beginnst?
Ich glaube die Prämisse wird leicht missverstanden hier. Es geht nicht nur ums Raster es geht auch um Material und Textur die sich anfühlen als kämen sie aus dem Leben selbst. Vielleicht ist das weniger ein Bauchgefühl und mehr ein anderer Blickwinkel auf Form und Gewicht.
Wieso soll Intution automatisch besser sein als Ordnung, das klingt wie ein eleganter Vorwand um sich vor Details zu verstecken. Sollte man nicht gerade bei echten Nutzern testen?
Vielleicht geht es gar nicht um Kunst sondern um ein wachstumsmodell im Design das sich organische Struktur nennt und das aus existierenden Elementen neue Verbindungen zieht.