Irgendwie stecke ich fest. Seit ein paar Monaten laufe ich regelmäßig, eigentlich dreimal die Woche, und fühle mich auch fitter. Aber ich habe das Gefühl, dass mein Körper sich einfach nicht mehr verändert, obwohl ich die Strecken langsam erhöhe. Es fehlt mir ein bisschen der Antrieb, weil ich das Gefühl habe, auf der Stelle zu treten. Vielleicht braucht mein Training einfach eine neue Richtung.
Das klingt vertraut. Man läuft regelmäßig, fühlt sich fitter, doch die Motivation schwindet und das Gefühl bleibt auf der Stelle zu treten. Vielleicht hilft es, den Blick zu ändern statt die Distanz zu erhöhen. Welche kleine Veränderung könnte heute den Reiz wiederbringen, zum Beispiel ein anderes Tempo oder eine neue Route?
Vielleicht steckt das Plateau darin, dass der Reiz immer derselbe bleibt. Du erhöhst Strecke, aber die Abwechslung fehlt. Probiere zyklisch zu trainieren mit Intervallen Tempowechseln und Krafttraining. Regeneration Schlaf und Ernährung beobachten statt immer mehr Kilometer zu fordern. Klingt das sinnvoll?
Vielleicht interpretierst du es falsch und der Antrieb kommt nicht von mehr Kilometer sondern von anderen Reizen. Krafttraining und Technik Übungen könnten ganz andere Signale senden als neue Streckenlängen. Was wenn gerade das Umdenken der Reize wichtiger ist?
Denkbar ist auch dass die Grundannahme falsch ist mehr Strecke bedeuten zu müssen. Vielleicht geht es um Ruhephasen statt Umsatz an Kilometern. Was wenn du gar nicht schneller willst sondern mehr Freiheit und Genuss suchst?