Ich stehe gerade wirklich an einem Punkt, an dem ich nicht mehr weiterweiß. Nach zwei Jahren als Solopreneur habe ich endlich einen ersten Mitarbeiter eingestellt, einen Junior-Entwickler. Jetzt merke ich, wie viel Zeit allein dafür draufgeht, ihm Aufgaben so zu erklären, dass er sie wirklich umsetzen kann. Irgendwie fühlt es sich an, als würde ich jetzt zwei Jobs machen – meinen alten und den, ihm meinen Job beizubringen. Ich frage mich, ob das normal ist in dieser Phase oder ob ich vielleicht einfach schlecht im Delegieren bin. Dieser ganze Prozess der Wissensweitergabe frisst gerade mehr Energie, als ich ehrlich gesagt habe.
Das trifft mich direkt du wirkst wirklich am Limit und der Gedanke zwei Jobs zu stemmen macht mich ehrlich gesagt nervös mit dir
Aus unternehmerischer sicht kostet Wissensweitergabe beim Delegieren oft deutlich mehr zeit für klare anweisungen und feedback als man denkt und das füllt den kalender schnell
Vielleicht verwechselst du Delegation mit perfekt erklärt zu werden und versuchst jede kleine Aufgabe zu erklären statt zu schauen wie man Aufgaben in groben schritten übergibt damit der Kollege mit dir arbeiten kann
Ich zweifle daran dass es eine einzige richtige art zu delegieren gibt und der druck dich nicht eher blockiert als voranbringt
Vielleicht geht es hier weniger um zwei Jobs im Kern sondern um eine Lernkurve in der gemeinsam arbeiten wichtiger ist als wer welchen Job macht
Es gibt die idee des scaffolding das bedeutet schrittweise hilfestellung statt alles auf einmal zu verlangen