Ich spiele gerade dieses neue Indie-Spiel, das so minimalistisch mit seinen Umgebungen ist. Es fühlt sich an, als würde ich ständig durch leere Räume laufen und auf das nächste winzige Detail warten, das mir sagt, wo es langgeht. Manchmal frage ich mich, ob ich einfach zu ungeduldig bin oder ob diese Art von Stimmung wirklich für mich gemacht ist. Es hinterlässt irgendwie ein seltsames Gefühl der Leere in mir.
Mir geht es ähnlich ich spüre diese stille Leere im Raum und frage mich ob ich ungeduldig bin oder ob der Stil mich wirklich trifft
Aus der Sicht der Spielmechanik betrachtet dient der Minimalismus als leere Umgebung dazu Geduld zu trainieren und die Aufmerksamkeit auf winzige Details zu lenken
Vielleicht denkt das Spiel gar nicht an Räume sondern an ein inneres Loch das sich durch die Stille schiebt und uns fragt was noch wirklich zählt
Ich bleibe skeptisch der Ansatz wirkt wie eine Kunstinstallation statt ein Spiel das mich aktiv fordert
Eine andere Perspektive könnte sein dass man die Ruhe selbst sammelt und das Ziel darin besteht nicht zu finden sondern zu erfahren wie es sich anfühlt
Was wenn es gar nicht um Richtung geht sondern um das zuhören dem Raum wie er atmet