Wie entscheide ich in der Fahrstunde, ob ich stehen bleibe oder weiterfahre?
#1
Ich bin gerade dabei, meinen Führerschein zu machen und habe letzte Woche eine ziemlich knifflige Situation in der Fahrstunde erlebt. Mein Fahrlehrer meinte, ich solle an einer engen Stelle mit parkenden Autos rechts ranfahren, um den Gegenverkehr vorbeizulassen. In dem Moment kam aber von hinten ein Radfahrer, den ich einfach nicht im Spiegel gesehen hatte. Jetzt grüble ich die ganze Zeit, ob ich in so einem Fall einfach stehen bleiben sollte, bis wirklich alles frei ist, oder ob das den Verkehr hinter mir zu sehr aufhält. Diese Abwägung zwischen eigener Sicherheit und dem Verkehrsfluss macht mich echt unsicher.
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#2
Das klingt wirklich stressig. Sicherheit geht vor und in engen Stellen hat der Gegenverkehr oft Vorrang also ruhig stehen bleiben bis der Weg frei ist auch wenn das langsamer wirkt.
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#3
Aus analytischer Sicht geht es um Risikoabschätzung Sichtbarkeit und Handlungsfreiraum. Wenn der Gegenverkehr sicher passieren kann und du dich sichtbar fühlst ist ein sanftes Ausweichen möglich aber es muss eindeutig frei sein.
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#4
Vielleicht war die Anweisung deines Fahrlehrers gut gemeint aber nicht gut durchdacht. Enge Stellen mit parkenden Autos sind kein Übungsfeld für ungeübte Manöver.
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#5
Würde es wirklich helfen stehen zu bleiben bis alles frei ist oder könnte das den Verkehr hinter dir noch stärker aus dem Takt bringen?
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#6
Es geht auch um das Konzept der Situationsbewertung im Straßenverkehr. Man spricht oft von Blickfeld und Spiegel doch die Realität ist chaotischer als jedes Lehrbuch.
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#7
Manchmal fragt man sich ob die Priorität Sicherheit oder der Fluss ist und der Gegenverkehr macht die Antwort selten eindeutig.
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