Ich bin gerade dabei, mein altes Notebook mit einer frischen Linux-Distribution aufzupolieren und stehe vor einer seltsamen Entscheidung. Eigentlich liebe ich die schlanke Geschwindigkeit von XFCE, aber seit ich auf einem anderen Rechner Gnome ausprobiert habe, fasziniert mich irgendwie die Art, wie die Oberfläche mit sanften Animationen arbeitet. Es fühlt sich produktiver an, obwohl es eigentlich mehr Ressourcen verbraucht. Jetzt kann ich mich einfach nicht zwischen der puristischen Effizienz und diesem modernen, fließenden Workflow entscheiden. Hat jemand ähnliche Gedanken gehabt, nachdem er zwischen so unterschiedlichen Desktop-Umgebungen gewechselt hat?
Ja das kenne ich. Die Idee einer geschmeidigen GNOME Desktop Umgebung reizt mich auch und sie fühlt sich wie eine intelligente Verlängerung des Gedankens an. Doch XFCE hat die Schnelligkeit im Blut und das gibt mir ein starkes Gefühl von Kontrolle.
Es geht um Workflow Philosophie. XFCE optimiert den Lernweg und GNOME versucht durch Animationen und automatische Hilfen eine produktive Ruhe zu erzeugen. Die Balance ist individuell und am Ende zählt wie oft man wirklich zum Nachdenken anhalten muss.
Vielleicht verstehe ich dich falsch. Du wolltest eher die klare Arbeitsfläche und doch klingt es so als bräuchte man die fließenden Animationen um den Kopf frei zu bekommen.
Ich bin skeptisch. Die fließenden Animationen kosten Zeit und oft auch Konzentration. Ob das wirklich hilft oder nur den Blick auf Bildschirme lenkt ist fraglich.
Vielleicht geht es nicht um eine Wahl zwischen GNOME und XFCE sondern um das Konzept des Mixings. Man könnte einen leichten Fenstermanager mit GPU basierten Effekten kombinieren oder andere Desktop Ideen ausprobieren um beides zu erleben.
Was genau misst du bei Produktivität fragst du dich ob Ladezeiten oder das Gefühl dass du weniger Denkzeit brauchst?