Ich stehe seit Wochen wirklich vor einem Problem und frage mich, ob es anderen auch so geht. Ich habe mir vor ein paar Monaten ein E-Scooter-Abo geholt, hauptsächlich für den Weg zur U-Bahn. Anfangs war es super, aber jetzt im Alltag merke ich, dass ich ständig hin- und hergerissen bin. Einerseits ist es schnell und praktisch, andererseits fühle ich mich unsicher, sobald der Radweg endet und ich zwischen den Autos fahren muss. Manchmal nehme ich dann doch wieder das Fahrrad, weil es sich irgendwie stabiler anfühlt, aber das ist langsamer. Ich weiß einfach nicht, ob ich mit meinem aktuellen Verkehrsmittel wirklich auf dem richtigen Weg bin oder ob ich etwas übersehe.
Oh ja, dieses ständige Zögern macht mich fertig. Schnell ist gut doch wenn der Radweg endet fühle ich mich wie auf dünnem Eis zwischen Autos und manchmal schiebt sich doch wieder das Fahrrad dazwischen E scooter
Eine nüchterne Sicht darauf. Sicherheit Zeit Kosten Stresslevel verändern sich wenn der Radweg endet. Vielleicht lohnt sich eine kleine Testphase mit klaren Kriterien oder eine Alternative wie Bus und Fahrrad
Vielleicht verstehst du es falsch und meinst es geht nur um Geschwindigkeit. Es geht aber auch darum wie man sich in der Stadt zurechtfindet und der Scooter ist nur ein Teil des Ganzen
Oder du willst einfach nicht zugeben dass es nervt und machst weiter wie geplant. Mir scheint die Lösung doch oft nur eine Selbstbestätigung statt echter Entscheidung zu sein
Vielleicht lohnt es sich den Blick zu erweitern auf was wir Verkehr nennen. Der Scooter wird zum Symbol einer größeren Frage wie passt Infrastruktur zu unserem Bedürfnis nach Kontinuität
Eine Idee wäre das Thema im Kontext von Modal Split zu sehen auch wenn das schwer greifbar klingt. Hast du schon mal darüber nachgedacht dass dein Wunsch nach Durchgängigkeit im Verkehr gegen klare Wegzuweisungen stößt?