Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mich echt beschäftigt. Nachdem ich jetzt ein paar Jahre als Grafikerin selbstständig bin, merke ich, dass ich immer mehr Zeit mit der Akquise verbringe als mit der eigentlichen Arbeit. Eine Bekannte hat mir letztens von ihrem Weg erzählt, wie sie ihre Auftragslage durch gezielte Kaltakquise verbessert hat. Das klingt für mich erstmal nach einer Menge Überwindung und auch nach viel Absage-Risiko. Ich frage mich, ob das wirklich zu meiner Art passt oder ob ich damit mehr Energie verliere, als ich gewinne.
Kaltakquise fühlt sich an wie ein endloses Spiel mit Absagen und Selbstzweifeln passt das wirklich zu dir oder ist das nur laut gemachter Druck?
Aus analytischer Sicht lohnt sich ein Mini Experiment teste drei Kontakte pro Tag und notiere danach die Antworten wie viele zu einem Gespräch führten.
Ich kenne das Gefühl ich will eigentlich nur schöne Arbeiten liefern doch die Akquise fängt alles ein und ich frage mich ob es wirklich funktioniert oder ob es nur Druck ist.
Vielleicht verwechselt du Risiko mit Energieverlust dabei könnte eine gezielte Warmakquise wie Netzwerkpflege dir weniger Stress bringen.
Eine neue Perspektive ist die klare Positionierung wer ist dein idealer Auftraggeber und was genau löst du für ihn auch wenn du nur schrittweise vorgehst.
Manchmal frage ich mich ob man mit dieser Fragestellung nicht auch andere Wege sieht ohne gleich Aufträge zu jagen