Ich sitze hier und schaue auf mein Depot und frage mich, ob ich mit meinem Ansatz vielleicht zu verkopft bin. Letztes Jahr habe ich angefangen, gezielt nach Unternehmen mit starker Marktmacht zu suchen, aber jetzt, wo einige Positionen im Minus sind, zweifle ich. Andere scheinen mit simplen Momentum-Strategien besser zu fahren. Vielleicht fehlt mir einfach die Geduld für diesen langfristigen Ansatz.
Du sitzt da und fragst dich ob dein Blick auf Marktmacht wirklich tragfähig ist oder ob du einfach zu verkopft bist. Die Verluste im Depot blenden dich und der Gedanke an Geduld fühlt sich schwer an.
Der geduldige langfristige Ansatz klingt erst dann logisch wenn man verstehen kann welche Risiken dahinter stehen. Vielleicht fehlt eine klare Regel wie viel Zeit man einer Position gibt oder wie man mit Drawdowns umgeht.
Was bedeutet denn starke Marktmacht überhaupt ist das eine Bewertungsgröße oder eher ein Verhalten der Märkte frag ich mich?
Vielleicht schmeckt Momentum doch leichter als Geduld und der Markt gönnt dem schnellen Dreh gleich zwei mal mehr Gewinn. Mir macht das beobachtbare Muster fast mehr Sinn als eine tiefgründige Analyse.
Vielleicht ist es an der Zeit das Thema neu zu rahmen statt zu zustimmen. Statt nur auf Marktmacht zu starren könntest du eine Balance suchen und klare Kriterien in die Praxis tragen.
Eine weitere Spur ist der Gedanke an Edge die Idee eine wiederkehrende Suche nach einem Vorteil aber hier wird nur angedeutet dass so etwas existiert ohne Anleitung.