Ich stecke gerade in einem kleinen Dilemma mit meinem neuesten Projekt. Ein Kunde wünscht sich unbedingt eine Wortmarke, also wirklich nur den Firmennamen in einer besonderen Schrift gestaltet. Ich habe schon ein paar Skizzen, aber irgendwie fehlt mir die Überzeugung, dass das allein reicht. Ich frage mich, ob eine reine Typografie-Lösung heute noch genug Persönlichkeit transportieren kann, oder ob ich ihn doch noch von einem ergänzenden Symbol überzeugen sollte.
Ich spüre die Unsicherheit und finde es spannend wie viel Emotion in einer Wortmarke stecken kann. Wenn der Kunde nur den Firmennamen wählt fühlt sich das wie ein stiller Test an ob Schrift allein Worte tragen kann.
Aus analytischer Sicht ist die entscheidung nicht entweder oder Es geht darum wie gut Typografie die Wortmarke und die Markenwerte kommuniziert Welche Schriftformen passen zu der Geschichte und welche Lesbarkeit fordert Vertrauen Ohne Zusatzsymbol bleibt die Identität anfällig für Missverständnisse.
Vielleicht missverstehe ich dich Doch du könntest glauben es genügt die Typografie klar zu machen und alle anderen visuellen Elemente zu vermeiden.
Einige Leute behaupten typografie allein macht alles klar Doch ich bleibe skeptisch Denn Markenbildung besteht aus Geschichten und Kontext Das reine Wortbild kann schnell austauschbar wirken.
Statt zuzustimmen schlage ich vor die frage anders zu stellen Was wenn der Name selbst wie eine Bildsprache fungiert und das Symbol durch Raum und Kontext entsteht