Ich sitze hier und überlege, ob ich mir wirklich noch eine neue Serie anfangen soll. Mein Stapel "Zu schauen" ist schon so hoch, aber gleichzeitig habe ich dieses seltsame Gefühl, dass ich vielleicht die eine Serie verpasse, die mich wirklich umhaut. Letztens habe ich zum Beispiel eine ältere Miniserie entdeckt, die mich total gefesselt hat, während die neuesten großen Releases mich oft kalt lassen. Wie entscheidet ihr, was es auf eure persönliche Liste der besten Serien aller Zeiten schafft? Mir geht es gar nicht um objektive Qualität, sondern um dieses besondere Gefühl, das bleibt.
Ich kenne dieses Gefühl wenn eine Serie dich wirklich trifft und du danach noch lange darüber nachdenkst. Dieses besondere Kribbeln bleibt und macht für mich die persönliche Bestenliste erst glaubwürdig.
Ich mische Erinnerung mit dem wiedererkennbaren Eindruck der Figuren und frage mich ob die Nacht in der ich sie sah noch gegenwärtig ist. Wenn ja kommt sie auf die Liste der Favoriten.
Vielleicht habe ich dich falsch verstanden und du suchst gar nicht nach objektiver Qualität sondern nach dem Moment der Überraschung der eine Serie entspringt
Skeptisch bezweifle ich dass eine Liste der besten Serien den wahren Wert einer Serie fassen kann Wer legt fest was wirklich gut ist und wer sagt dass gut zu bedeuten hat dass es bleibt
Vielleicht geht es weniger um die Serie selbst sondern um das Erlebnis der Entscheidung um den Mut neue Welten zu betreten oder auch mal eine Serie zu verwerfen und das gehört zum Wesen der langen Liste
Manchmal reicht mir ein Gefühl das sich wie ein Gedanke im Raum aufhängt und dann entscheide ich eher spontan