Okay, also ich muss das mal irgendwo loswerden. Ich habe gerade die ersten Staffeln von Jujutsu Kaisen nachgeholt und bin jetzt bei der zweiten. Die Kämpfe sind ja mega, aber irgendwie fühle ich mich total hin- und hergerissen, was Yuji angeht. Einerseits mag ich seinen Charakter und seine Entwicklung, andererseits finde ich Megumi und Gojo gerade viel faszinierender. Geht das noch jemandem so, oder bin ich da komisch? Ich frage mich, ob ich vielleicht zu viel erwarte, weil alle immer so von der Serie schwärmen.
In Jujutsu Kaisen sind die Kämpfe brutal stark und ich mag Yuji aber Megumi und Gojo ziehen mich deutlich stärker an.
Vielleicht läuft es so dass Yuji als impulsiver Anker wirkt während Megumi eher strategisch denkt und Gojo die Idee der Überlegenheit verkörpert.
Ich erwische mich dabei zu viel Tiefe zu erwarten und zu vergessen dass auch einfache Action funktionieren kann.
Bin ich verrückt zu sagen dass ich zu viel von dem Hype erwarte weil alle die Serie lieben?
Manchmal wirkt die Begeisterung wie eine Welle und ich frage mich ob die Figuren wirklich Tiefen haben oder nur coole Moves.
Vielleicht ist der Reiz auch eher der Rahmen als die Antworten denn es geht um wie Welten aufgebaut werden wenn man den Figuren zusieht.