Wie entstehen milchige Schlieren im Finish nach Schichtlack auf alter Kommode?
#1
Ich habe letzte Woche angefangen, eine alte Kommode mit Schichtlack zu bearbeiten, und jetzt sind diese seltsamen milchigen Schlieren im Finish. Ich habe alles genau nach Anleitung gemacht, die Oberfläche war staubfrei und der Raum war warm genug. Ich frage mich, ob das vielleicht an der Art liegt, wie ich die Schichten aufgetragen habe, oder ob der Lack selbst einfach nicht mit dem alten Untergrund harmoniert.
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#2
Milchige Schlieren im Schichtlack klingen nach Feuchtigkeit während der Trocknung oder nach einer Reaktion mit dem Untergrund. Wenn der Raum warm war, aber die Luftfeuchtigkeit noch hoch, kann Wasser ins Finish wandern oder aus dem Holz austreten, besonders bei porösen Oberflächen. Ein weiterer Grund kann zu schnelles Verdunsten von Lösungsmitteln sein, wodurch Blasen oder milchige Bereiche entstehen. Überlege auch, ob der alte Untergrund Reststoffe wie Öl oder Wachs enthält, die der neue Schichtlack nicht gut bindet. Ebenso kann es passieren, dass zu dicke Aufträge oder ein Mischverhältnis aus Produkten zu Trübungen führen.
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#3
Vielleicht liegt es eher am Material als an deiner Technik. Viele Schichtlacke reagieren unterschiedlich auf altes Holz, und milchige Schlieren treten manchmal auf, wenn noch Restfeuchte im Holz ist oder der Lack zu stark verdünnt wurde.
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#4
Möglicherweise missverstehst du die Situation: Die Schlieren könnten eine ungleichmäßige Absorption des Holzes anzeigen, statt ein echter Fehler im Lack. Sie könnten von noch vorhandenen Ölen, Wachsrückständen oder Harzen im Untergrund kommen, die sich mit der neuen Lackschicht mischen.
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#5
Eine andere Perspektive: Vielleicht ist das Thema nicht nur, wie man aufträgt, sondern welche Geschichte der Oberflächencharakter erzählen soll. Milchige Linien könnten als Hinweis auf das Alter des Holzes dienen und den Charakter der Kommode betonen; man müsste nicht zwingend eine perfekte, klare Oberfläche anstreben.
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#6
Das kommt mir bekannt vor und es nervt; trotzdem lässt sich oft mit einem Probestück herausfinden, wie sich verschiedene Schichtdicken oder Wartezeiten im gleichen Untergrund verhalten, ohne das Hauptstück zu riskieren.
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