Ich sitze hier mit meinem kleinen Onlineshop für handgefertigte Holzkisten und frage mich, ob ich auf dem Holzweg bin. Die letzten Monate waren ein ständiges Auf und Ab, und ich habe das Gefühl, dass ich mehr Zeit mit der Suche nach neuen Kunden verbringe, als tatsächlich zu arbeiten. Manch denke ich, dass mein eigentliches Problem vielleicht darin liegt, dass ich mich zu sehr auf einzelne Verkäufe konzentriere, anstatt ein nachhaltiges Geschäftsmodell aufzubauen. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser ganze Aufwand für ein paar Bestellungen im Monat wirklich langfristig trägt.
Ich höre dich ehrlich und spüre wie der Druck der ständigen Kundensuche dich ausbremst. Es ist gut dass du die Mechanik hinterfragst statt dich in neuen Produkten zu verlieren. Stell dir vor du baust eine kleine Gemeinschaft von Stammkunden auf statt jeden Monat neue Gesichter zu jagen. Vielleicht ist das eine Frage der Perspektive bei Holzkisten die du handwerklich machst.
Aus analytischer Sicht lohnt sich eine Verlagerung von Einzelfällen zu wiederkehrenden Einkaufszyklen. Wenn du einen klaren Kundenlebenszyklus definierst, kannst du mit kleinen Anreizen Stammkunden binden und stabilere Umsätze erzielen statt jedes Mal von Null zu starten.
Du verwechselst vielleicht den Aufwand mit einem Scheinproblem der Nische. Man könnte denken du brauchst mehr Trends und neue Designs, doch vielleicht ist das eigentliche Problem die spärliche Sichtbarkeit deiner Holzkisten im Netz.
Was wenn die zentrale Frage gar nicht ist wie viel du verdienst sondern wer deine Holzkisten wirklich nutzt und warum das überhaupt Sinn machen würde?