Ich sitze gerade über meinen Übungsaufgaben zur Analysis und komme einfach nicht weiter. Eigentlich dachte ich, ich hätte den Stoff mit den Grenzwerten verstanden, aber jetzt bei der konkreten Anwendung hapert es. Ich frage mich, ob das bei anderen auch so ist, dass es einen Moment gibt, in dem plötzlich alles klickt, oder ob man sich da einfach durchbeißen muss. Mir fehlt irgendwie die intuitive Vorstellung, um sicher mit den Konzepten umgehen zu können.
Manchmal fühlt es sich an wie ein plötzlicher Funke und dann klickt es, Grenzwerte zu verstehen, doch oft bleibt der Nebel bestehen und man muss weiter probieren.
Aus analytischer Sicht hängen Grenzwerte oft von wiederholter Übung ab und davon wie man die intuitive Szene abstrahiert damit sie stabil bleibt.
Vielleicht fehlt dir der rote Faden weil Grenzwerte in der Praxis selten als glatte Geschichte erlebt werden sondern als viele winzige Schritte die sich erst zusammenfügen.
Vielleicht lohnt es sich das Thema neu zu rahmen und zu fragen welches Phänomen hinter dem Grenzwert steckt statt sofort eine Methode zu suchen.