Wie erkenne ich die eigentliche angst hinter achtsamkeitsübungen?
#1
Ich war letzte Woche bei meiner Therapeutin und sie hat mir eine Übung gezeigt, die sie "Gedanken entwirren" nennt. Es fühlt sich seltsam an, einfach da zu sitzen und einen Gedanken nur zu beobachten, ohne ihn zu bewerten. Irgendwie bleibt mir dabei trotzdem dieses flaue Gefühl im Magen, als ob ich etwas Wichtiges übersehe. Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass euch bei solchen Achtsamkeitsübungen die eigentliche Ursache eurer Angst entgeht?
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#2
Beim Gedanken entwirren merke ich oft ein kleines Flattern im Bauch, als wäre da etwas Wichtiges das noch nicht ausgesprochen wurde.
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#3
Das klingt logisch, doch beim Gedanken entwirren frage ich mich ob die Methode wirklich das zugrunde liegende Muster trifft oder nur den Oberflächenschaum abschöpft.
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#4
Vielleicht ist das nur eine Bezeichnung und die eigentliche Angst versteckt sich woanders, wer weiß warum man sich trotzdem so fühlt?
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#5
Ich bleibe skeptisch weil es sich oft so anfühlt als ob man die Angst nur beobachtet statt zu verstehen und damit wird das flaue Gefühl im Bauch stärker.
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#6
Eine Alternative könnte sein die Idee neu zu rahmen und statt Zustimmung zu suchen Fragen an die Angst zu stellen statt sich zu wundern ob man sie überhaupt braucht.
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#7
Es fühlt sich an als ob die Übung zu sehr auf Ruhe setzt und diese Ruhe selbst nicht die Ursache ergründet, was denkst du wie man weiter kommt?
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