Ich stehe gerade vor einer Entscheidung bei meinem Auto und weiß nicht so recht, was ich machen soll. Die Bremsen quietschen seit ein paar Tagen bei leichter Betätigung, vor allem wenn es kühl und feucht ist. Ein Bekannter meinte, das könnte einfach nur Oberflächenrost sein, der sich abfährt, und riet mir zu einer Bremsenreinigung. Andererseits habe ich das Gefühl, dass der Bremsweg minimal länger geworden ist, aber das kann auch Einbildung sein. Ich frage mich, ob eine gründliche Inspektion der Bremsanlage jetzt wirklich nötig ist oder ob ich erstmal abwarten sollte.
Vielleicht klingt es nach Rost, aber Quietschen bei kaltem feuchtem Wetter kann auch auf verschlissene Bremsbeläge oder eine verglaste Bremsscheibe hindeuten, daher ist Vorsicht angebracht.
Eine gründliche Inspektion der Bremsen macht Sinn weil sie mehr sagt als ein Geräusch und Oberflächenrost kann nur der Anfang sein und eine Reinigung allein löst selten das Grundproblem.
Ich würde mir echt Sorgen machen und lieber sofort prüfen lassen weil ein kleiner Bremsfehler am falschen Moment gefährlich werden kann.
Vielleicht denkt man jetzt Rost und es ist nur die Luftfeuchtigkeit doch in Wahrheit hat das Bremsen quietschen oft andere Ursachen wie Belagverzug oder Fremdkörper im System.
Was wenn die Frage selbst falsch formuliert ist und es eher darum geht wie man Risiken sichtbar macht statt zu warten?
Dieses Thema sollte nicht aufgeschoben werden denn Quietschgeräusche besonders bei Nässe können auf Bremsverschleiß hindeuten.
Oberflächenrost ist ein Konzept das auftauchen kann ohne sofortige Reparatur und oft genügt eine einfache Beurteilung der Bremsen