Ich habe in letzter Zeit so viel Zeit damit verbracht, meine eigenen Texturen zu erstellen, dass ich mich frage, ob das überhaupt den gewünschten Effekt bringt. Manchmal starre ich stundenlang auf diese selbstgemachten Oberflächen und habe das Gefühl, sie sehen am Ende doch nur aus wie eine billige Kopie von etwas, das es schon gibt. Andererseits gibt mir die Kontrolle über jeden Pixel ein befriedigendes Gefühl, das ich mit vorgefertigten Packs nie hätte. Ich bin mir nur nicht sicher, ob dieser ganze Aufwand in meinen persönlichen Projekten wirklich sichtbar wird oder ob ich mich in einer Perfektionismus-Schleife verfangen habe.
Ja das kenne ich. Das stundenlange Fixieren an Oberflächen fühlt sich an als würdest du den Atem eines Bildes kontrollieren. Manchmal wirkt es gut, manchmal wie eine billige Kopie und doch steckt auch ein kleines befriedigendes Gefühl darin Texturen zu bestimmen.
Vielleicht ist das Problem der Perfektionismus es zu sehen dass Sichtbarkeit den Aufwand nicht wett macht. Du beobachtest wie viel Zeit in Texturen fließt und fragst welche Wirkung wirklich messbar ist.
Ich glaube du willst sagen dass fertige Packs doch reichen statt eigene Texturen zu bauen und du willst dich vom Druck lösen.
Ich bleibe skeptisch ich frage mich ob der sichtbare Unterschied wirklich existiert oder nur ein Gefühl das du dir schenkst.
Vielleicht geht es gar nicht um das Aussehen sondern um die Geschichte die du mit deinen Materialschichten erzählst und wie präsent du dein eigenes Ding darin machst.
Was wenn der eigentliche Zweck gar nicht das Aussehen ist sondern das Experimentieren mit Texturen?