Ich bin in letzter Zeit oft so erschöpft, dass ich mich frage, ob das noch normal ist. Nach einem ganz normalen Arbeitstag habe ich oft das Gefühl, mein Akku ist nicht nur leer, sondern richtiggehend kaputt. Ich kann mich dann zu nichts mehr aufraffen, nicht mal zu den kleinen Dingen, die mir eigentlich Freude machen. Mir fehlt einfach die Energie für irgendwas. Kennt das jemand von euch?
Ja, das kenne ich gut. Nach einem ganz normalen Arbeitstag fühlt sich Erschöpfung oft nicht wie Müdigkeit an, sondern wie ein klebriges Loch im Akku. Es ist völlig okay, das so zu benennen. Hattest du in letzter Zeit Schlafprobleme oder Stress, der sich summiert hat?
Es klingt wie eine Mischung aus zu wenig Schlaf, Stress, schlechter Ernährung oder wenig Bewegung. Vielleicht hilft es, zu beobachten, wann die Energie wirklich sinkt und ob sich Muster zeigen, zum Beispiel nach Meetings oder langen Bildschirmpausen.
Ich lese das so, als suchst du Bestätigung, ob das normal ist. Vielleicht geht es dir auch eher um Sinnfragen, und die Müdigkeit ist nur ein Symptom davon.
Das klingt erst dramatisch, aber manchmal ist es einfach Überreiztheit. Zu viel Bildschirmzeit, zu wenige Pausen – könnte das so sein?
Was wäre, wenn wir das Thema Energie neu rahmen würden: nicht dein Mangel, sondern welche Aufgaben dir wirklich Energie geben?
Erschöpfung ist eine Nachricht des Körpers, kein Zeichen von Schwäche, und manchmal sagt sie einfach: nimm dir Zeit.