Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mich echt beschäftigt. Nach Jahren, in denen ich versucht habe, meinen Besitz auf das Wesentliche zu reduzieren, frage ich mich, ob ich mit meiner Sammlung von Notizbüchern und Stiften zu weit gegangen bin. Es ist nicht mehr nur das Werkzeug zum Schreiben, sondern fühlt sich wie ein eigenes kleines Archiv an. Ich liebe den Gedanken, alles festzuhalten, aber gleichzeitig macht mich die Menge an leeren Seiten irgendwie nervös. Vielleicht ist das der Punkt, an dem eine Sammlung zur Belastung wird.
Es klingt als ob deine Notizsammlung mehr als Werkzeuge ist und ein eigenes Archiv geworden ist das dich festhält statt zu befreien.
Vielleicht ist Reduktion kein Weg zum Vergessen sondern eine Wahl dessen was wirklich zählt damit Notizbücher den Sinn behalten.
Oder ist die Leere der Seiten vielleicht genau das was dich dazu bringt neu zu schreiben oder zu löschen?
Vielleicht missverstehst du die Sache auch und willst gar nicht weniger sammeln sondern aus dem Archiv eine Show machen.
Die andere Stimme sagt halte die Ordnung locker und gib dir eine kleine Auswahl die regelmäßig wechselt statt eines großen Stapels.
Vielleicht ist das Thema neu zu rahmen statt zu stimmen und du findest eine dritte Perspektive jenseits von gut und genug.