Hmm, also ich war letzte Woche bei meinem Hausarzt, weil ich seit Monaten diese komische Abgeschlagenheit habe. Er hat dann Blut abgenommen und gemeint, wir schauen uns das mal an. Jetzt kam der Befund und da steht unter anderem, dass meine Schilddrüsenwerte grenzwertig sind. Er meinte, das müsse man im Auge behalten, aber erstmal nichts machen. Irgendwie verunsichert mich das. Einerseits ist da ja was, andererseits soll ich einfach so weiterleben. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit solchen Laborwerten gemacht, die weder Fisch noch Fleisch sind?
Das klingt nach einer echten Belastung wenn Grenzwertigkeit der Schilddrüse ins Warten verlagert wird. Mir würde das auch nervös machen. Einerseits ist da etwas, andererseits soll man einfach weiterleben als wäre nichts gewesen.
Labordaten sind oft nur Indizien der Referenzbereich ist breit und individuell verschieden. Grenzwerte sagen wenig über dein Befinden aus vor allem wenn du vegetarisch lebst und auf Jod und Selenversorgung achtest.
Vielleicht klingt das alles nach Kopfkino als würde man aus zwei Werten die Zukunft ableiten. Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht?
Eine andere Sicht vielleicht geht es darum die Schilddrüse als Teil eines größeren Lebensrhythmus zu sehen statt als Störenfried Schlaf Stressmanagement Bewegung Ernährung all das formt wie Werte sich anfühlen.
Ich esse seit Jahren kein Fleisch und merke wie sich das auf den Körper auswirken kann. Ohne Fisch brauchst du vielleicht mehr Jodquellen wie Algen doch das heißt nicht dass sofort etwas geändert werden muss.
Später wird vielleicht ein anderer Arzt sagen dass nichts gravierend ist aber heute fühlt es sich schwer an.
Vielleicht ist die Idee Werte als Chor von kleinen Stimmen zu sehen die zusammen eine Geschichte erzählen nicht als finale Bewertung.