Wie erreiche ich lebendige hauttöne in porträtaufnahmen trotz lichtwechsel?
#1
Ich stehe gerade wirklich vor einem Problem bei meinen Porträtaufnahmen. Egal ob drinnen mit Studioblitz oder draußen im Gegenlicht, die Hauttöne wirken oft irgendwie flach und unecht. Ich habe schon mit der Farbtemperatur gespielt und verschiedene Objektive ausprobiert, aber es fehlt einfach diese lebendige Tiefe. Besonders bei den Übergängen in den Schattenpartien frage ich mich, ob ich vielleicht einen grundlegenden Aspekt der Bildbearbeitung übersehe.
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#2
Ich kenne das Gefühl bei Porträtaufnahmen wenn die Hauttöne flach wirken und das Gegenlicht am Ende nur eine stumpfe Silhouette hinterlässt. Es scheint als ob das Bild die Tiefe verliert und die Augen nicht mehr zu sprechen scheinen.
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#3
Ein Schritt ist der RAW Workflow der Dynamik Kontrolle. Nimm das Lichtsetup ernst auch im Schatten Bereich damit Haut nicht flach wirkt. Gib der Mitteltönung eine warme Note und sorge für sanfte Trennung von Haut und Hintergrund. Wähle Farbraum Profil so dass Hauttöne nicht in der Mitte der Farbsättigung landen. Danach passe Kontrast Struktur vorsichtig an und vermeide zu viel Klarheit.
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#4
Vielleicht missverstehst du die Sache und glaubst mehr Details lösen alles doch manchmal macht weniger mehr Sinn. Ein stärkeres Teleobjektiv oder ein anderer Blickwinkel kann die Haut nur anders zeigen und das hat oft mehr mit Perspektive zu tun als mit Prinzipien der Bearbeitung.
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#5
Oder ist die Frage zu eng gestellt muss es um Hauttöne gehen oder zählt auch die gesamte Bildwirkung in Porträtaufnahmen?
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#6
Vielleicht sollten wir den Blick neu fassen und Haut nicht als eigenständige Fläche sehen sondern als Teil der Erzählebene im Bild. Ein kleiner Lichtakzent von der Seite oder ein zarter Rim wirkt oft lebendiger ohne zu rubbeln.
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