Ich habe in letzter Zeit viel mit Aquarell gearbeitet und versucht, diese besondere Leuchtkraft zu erreichen, von der alle sprechen. Aber egal wie ich die Farbschichten aufbaue, am Ende wirkt alles irgendwie matt und kraftlos, fast schon schmutzig. Ich frage mich, ob das an der Papierqualität liegt oder ob ich vielleicht zu ungeduldig bin und die Schichten nicht richtig trocknen lasse.
Du suchst nach einer Leuchtkraft die im Papier steckt und nicht nur in der Mischung Vielleicht ist das Papier das Opfer hier oder die Geduld beim Trocknen
Aus analytischer Sicht wirkt die Leuchtkraft oft stärker wenn die Farbschichten transparent bleiben und der Untergrund nicht zu viel Farbe schluckt
Ich kenne dieses Ärgernis aus eigener Praxis Bilder sollten leicht sein doch vieles hängt an dem Raum zwischen Anstrichen und dem Licht das durchscheint
Vielleicht missverstehst du die Begriffe und glaubst sobald eine Schicht trocken ist ist alles satt dabei wirkt das Licht oft nur in den Augen der Betrachter
Eine andere Lesart wäre die Idee die Leuchtkraft nicht als reinen Glanz zu sehen sondern als Stimmung Die Technik könnte darauf hinauslaufen mehr Textur ins Spiel zu bringen statt mehr Licht
Was meinst du konkret mit Leuchtkraft willst du mehr Lichtdurchlässigkeit oder eher Glanz durch die letzten Schichten?