Ich habe in letzter Zeit viel mit Aquarell gearbeitet, aber irgendwie fühlt sich das Ergebnis immer so… flach an. Ich vermisse die Textur und Tiefe, die ich früher mit Öl hatte, aber ich mag die Schnelligkeit und Leichtigkeit der Wasserfarben. Manchmal frage ich mich, ob ich einfach zu ungeduldig bin, um die Schichten richtig aufzubauen, oder ob mir ein grundlegender Schritt in meinem Prozess fehlt.
Ich verstehe dich total Du willst wieder diese greifbare Textur und Tiefe in der Farbe statt eines flachen Flusses
Vielleicht liegt das Texturproblem daran wie du Schichten aufbaust Die Transparenz der Farbe und die Papierstruktur spielen eine große Rolle
Vielleicht vermisst du einfach nur die schnelle Wahrnehmung von Öl Und doch kann der Impuls zu flach erscheinen weil die Erwartung sich verschiebt
Oder ist es die Beleuchtung die das Bild platt wirken lässt?
Klingt fast wie eine Ausrede Das Medium braucht kein Öl um Textur zu zeigen Vielleicht liegt die Tiefe eher in der Bildidee als in der Technik
Vielleicht hilft es das Thema Textur neu zu rahmen Die Oberfläche als Teil der Komposition zu sehen Anstatt Textur als etwas das du nachträglich anheftest