Wie erreiche ich milchige dämmerung in der illustration, lichtstimmung?
#1
Ich sitze seit Wochen an einer Illustration, bei der ich versuche, eine bestimmte Stimmung einzufangen – so etwas wie die milchige Dämmerung kurz vor Sonnenaufgang. Ich habe schon alles durchprobiert, von Aquarell über Digital bis hin zu Pastellkreiden, aber irgendwie wirkt das Licht immer entweder zu künstlich oder zu schmutzig. Besonders die Übergänge zwischen den kalten und den wenigen warmen Tönen machen mich fertig. Ich frage mich, ob ich vielleicht zu verkopft rangehe und den Moment des Loslassens verpasse.
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#2
Du spürst das Licht auch wie eine milchige Dämmerung die sich weigert zu melden. Vielleicht ist es kein Fehler des Materials sondern der Atem den du beim Malen hast. Was passiert wenn du die Szene nicht festhalten willst sondern einfach atmen lässt?
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#3
Vielleicht geht es weniger um die Technik als um den Fluss der Temperatur im Bild. Wenn kalte Töne auf wenige warme treffen entsteht kaum ein Sprung sondern ein Hauch der Nacht. Lass die Übergänge unklar indem du die Farbintensität reduzierst und den Rand weich setzt.
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#4
Wer sagt dass Licht die Hauptrolle spielt Vielleicht ist es die Erwartung des Publikums oder der Zeitdruck den man sich selbst auferlegt. Vielleicht sollte man das Loslassen neu denken statt Perfektion zu suchen.
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#5
Vielleicht geht es um das Konzept der Leere im Licht das sich kaum festmachen lässt und darum wie man das Ahnungige im Bild festhalten kann statt einer klaren Szene. Das ist verwirrend doch vielleicht genau der Weg der Kunst
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