Wie erreiche ich tiefe im porträt mit lasurtechnik?
#1
Ich stehe gerade vor meiner Staffelei und starre auf diese halb fertige Leinwand. Es ist ein Porträt, bei dem ich versucht habe, ganz klassisch mit Lasurtechnik zu arbeiten, Schicht für Schicht. Aber irgendwie fehlt dem Ganzen die Tiefe, die ich in den alten Meistern so bewundere. Die Hauttöne wirken flach, obwohl ich wochenlang an den Untermalungen gesessen habe. Vielleicht erwarte ich zu viel, aber ich frage mich, ob ich mit den modernen Farben einfach nicht den richtigen Weg finde, dieses sanfte Ineinanderfließen der Übergänge zu erreichen.
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#2
Du benutzt Lasurtechnik wie eine Melodie, doch die Haut wirkt noch flach und der Glanz folgt nicht der Tiefe.
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#3
Die Lösung liegt vielleicht weniger im Farbpakt als in der Struktur der Schichten Untergrund und wie Licht durch die Transparenz wandert.
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#4
Vielleicht ist der Fehler gar nicht die moderne Farbe sondern der Wunsch nach einer festen Tiefe, vielleicht braucht es mehr Raum für Zufälligkeit und Atem.
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#5
Und wenn Tiefe nicht durch Lasur entsteht sondern durch das Spiel von Blickwinkel und Randtönen?
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