Wie erreiche ich tiefe Schatten in Aquarell-Lasuren?
#1
Ich habe in letzter Zeit viel mit Aquarell gearbeitet, aber ich komme einfach nicht von diesem Gefühl los, dass meine Farben irgendwie flach wirken, besonders in den Schattenpartien. Früher habe ich immer reines Schwarz oder Grau gemischt, aber das wirkt so tot. Jemand in einem alten Buch erwähnte mal, dass man für tiefe, lebendige Schatten eigentlich nie reines Schwarz nehmen sollte. Seitdem experimentiere ich mit dunklen Mischungen aus Ultramarin und Umbra, aber irgendwie fehlt da noch die Überzeugungskraft. Wie geht ihr damit um, wenn ihr Tiefe in einer lasierenden Technik erzeugen wollt?
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#2
Im Aquarell spürt man Tiefe erst wenn der Schatten atmet, nicht wenn er laut schreit. Ich lasse dunkle Lasuren langsam wachsen und geduldig warten, bis die Fläche lebendig wird.
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#3
Tiefe entsteht durch Transparenz und Farbmischung. Ultramarin mit Umbra ist ein guter Weg, doch wichtig ist auch der Blick für kühle Blaugründe und warme Grautöne damit es nicht flach wirkt.
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#4
Vielleicht denke ich zu einfach und gebe dem Schwarz zu viel Bedeutung, dabei braucht es Temperatur und verlässliche Abstufungen statt einer einzigen dunklen Schicht.
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#5
Ich bleibe skeptisch dass eine neue Mischung allein Wunder wirkt, oft hilft eher eine fein abgestimmte Pinselführung und das sanfte Abdunkeln der Ränder.
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#6
Eine andere Idee ist das neue Rahmen Konzept Licht weniger zu verschlucken und Schatten als leises Echo zu zeigen statt als Finale.
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#7
Eine weitere Idee ist es Farbmischungen zu nutzen die nicht als dunkle Mischungen erkannt werden etwa kaltes violett im Schatten statt Schwarz und zu prüfen wie sich die Transparenz verhält was meinst du dazu?
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