Ich arbeite seit einigen Jahren in der Softwareentwicklung, und bei uns steht jetzt die Entscheidung an, ob wir ein neues Tool für die Personalauswahl einführen sollen. Es verspricht, Kandidaten anhand von Spieledaten und Sprachmustern zu bewerten. Irgendwie macht mich das unruhig, weil ich mich frage, ob so ein System wirklich fair sein kann. Ich habe letztens einen Bewerber, der super ins Team gepasst hätte, wegen einer knappen Punktzahl in einem ähnlichen Test nicht weiterkommen sehen. Das fühlt sich falsch an, aber ich kann nicht genau sagen, warum. Vielleicht geht es anderen hier ähnlich?
Das macht mir wirklich Angst. Es klingt unfair, wenn eine knappe Punktzahl die Chance entscheidet und der Kandidat doch gut ins Team passt.
Aus Sicht der Statistik lässt sich ein Modell einschätzen. Fairness hängt stark von der Datenbasis ab. Es bleiben offene Fragen wie Sprachmuster gemessen werden und wie robust das gegen kulturelle Unterschiede ist.
Ich glaube das System macht alles nachvollziehbar Doch vielleicht reden wir uns nur ein dass es eindeutig ist Wer entscheidet schließlich welche Daten wirklich zählen?
Ich zweifle ernsthaft daran dass so ein System Fairness wirklich zulässt Die Nuancen von Teamfit und Lernbereitschaft lassen sich kaum in Spieldaten fassen.
Vielleicht geht es nicht darum zu entscheiden wer am besten ist sondern darum Transparenz zu schaffen Wer kann die Regeln prüfen wer hat Zugriff auf die Daten und wie offen ist der Prozess
Eine interessante Idee wäre es Konzepte wie Bias oder Konfidenz ins Spiel zu bringen statt nur Punktzahlen zu zeigen So könnte man sichtbar machen wie sicher eine Entscheidung ist