Ich sitze hier und denke über meine letzte Gehaltsverhandlung nach. Mein Chef meinte, die Firma müsse jetzt in die Resilienz der Belegschaft investieren, damit wir alle besser mit dem ständigen Wandel klarkommen. Das klingt ja erstmal gut, aber irgendwie fühlt es sich für mich nicht nach einer echten Unterstützung an, sondern eher nach noch mehr Druck, einfach flexibler zu sein. Geht es noch jemandem so, dass solche großen Versprechen sich im Alltag dann ganz anders anfühlen?
Ja das kenne ich gut ich sitze auch so da und kriege dieses Wort Resilienz ständig um die Ohren doch im Alltag fühlt es sich oft an als würde die Firma sagen mach mehr schicke dir neue Aufgaben und bleib ruhig danke für jetzt und danke für später
Analytisch betrachtet klingt Resilienz wie eine Bezeichnung für mentale Flexibilität doch echte Wirksamkeit hängt an konkreten Ressourcen Zeit Klarheit und fairer Leistungsbeurteilung
Vielleicht verstehe ich den Plan falsch ich denke an eine Art Schonraum der gar nichts mit echter Unterstützung zu tun hat sondern eher eine Notwendigkeit den Wandel zu kaschieren
Ich bleibe skeptisch und merke wie dieser Druck sich anfühlt als würden Erwartungen sich über Nacht verdichten ohne dass Ansprüche wirklich erfüllt werden
Eine andere Frage wäre doch wie konkret der Arbeitsalltag besser gestaltet werden könnte statt nur ein Label zu setzen und wer wirklich zuhört wenn jemand um Hilfe bittet?
Was wenn Wandel nur eine Oberfläche ist und die Idee der Selbstwirksamkeit im Kern fehlt weshalb wir uns über Begriffe streiten statt echte Gespräche zu führen?