Wie fasse ich klickpfade in webanalyse zu einer nutzerreise zusammen?
#1
Ich stecke gerade in einem Projekt fest, wo ich versuche, die Klickpfade auf unserer Website besser zu verstehen. Die Rohdaten aus Google Analytics fühlen sich aber wie ein riesiges Labyrinth an. Ich habe das Gefühl, ich sehe vor lauter Einzelseiten den eigentlichen Weg des Nutzers nicht mehr. Irgendwie fehlt mir die Geschichte hinter den Zahlen. Wie macht ihr das, um aus diesen vielen Einzelereignissen ein kohärentes Bild zu formen?
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#2
Ich kenne dieses Gefühl das sich wie Nebel aus Zahlen anfühlt. Die Klickpfade wirken wie eine Stadtkarte die niemand je ganz gelesen hat. Für mich klappt es besser wenn ich erst eine grobe Geschichte baue wer wann wozu neigt und dann die einzelnen Seiten dazu suche. Ich fange mit der ersten Interaktion an und folge dem Muster bis der Nutzer wieder verschwindet. Das hilft mir den Weg zu erkennen auch wenn die Rohdaten chaotisch erscheinen.
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#3
Aus analytischer Sicht geht es darum Muster zu erkennen statt jeden Klick zu zählen. Ich baue mir einfache Modelle wie eine Geschichte mit Akteuren und Zielen. Dann ordne ich Ereignisse zu Pfaden zu und suche Korrelationen die zu einer sinnvollen Route passen.
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#4
Vielleicht verstehe ich die Aufgabe falsch und suche zu hart nach einer klaren Story. Manchmal interpretiere ich die Klickpfade so als würden Nutzer etwas ganz anderes erwarten als die Seite liefert. Am Ende habe ich mehr Fragezeichen als Antworten.
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#5
Ich bleibe skeptisch gegenüber der Idee dass man aus rohen Klickdaten eine klare Geschichte zieht. Zahlen lügen selten aber der Kontext fehlt oft und Muster können trügerisch wirken.
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#6
Warum nicht den Blick erweitern und Kontext und Ziel der Nutzer in den Mittelpunkt rücken statt nur Pfade zu verfolgen. Die Frage wird dann zu einer Suche nach Gelegenheiten im Inhalt statt einer linearen Reise.
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#7
Der Weg ist oft weniger linear als gedacht und manchmal reicht eine kleine Beobachtung um neue Fragen zu stellen
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