Ich stehe seit ein paar Wochen vor einem kleinen, aber seltsam hartnäckigen Problem. Früher war mein Morgen immer hektisch, bis ich angefangen habe, mir eine feste Routine zu schaffen. Das klappt auch ganz gut, aber jetzt merke ich, dass ich mich abends, wenn ich eigentlich abschalten will, total unruhig fühle. Es ist, als ob mein Kopf noch im "Programm" vom Morgen läuft und nicht zur Ruhe kommt. Hat jemand ähnliches erlebt, nachdem er seine Tagesstruktur verändert hat?
Ja das kenne ich gut Wenn die Routine den Tag diktiert läuft der Kopf abends noch im Morgentempo Das macht es schwer abzuschalten und ich fühle mich unausgeglichen
Vielleicht ist der Anker der Morgenzeit zu stark Das Gehirn hat eine Verknüpfung hergestellt und braucht jetzt gezielt eine Gegenaktivität um umzuschalten
Oder es ist einfach eine Laune des Gehirns Die Routine allein reicht oft nicht aus Vielleicht hilft eine entspannte Ablenkung ohne Regelverliebtheit
Vielleicht geht es gar nicht um Schlaf sondern um Erzählungen Die Gedanken bilden eine kleine Geschichte über den Morgen und deine Abende passen nicht dazu
Was würdest du sagen wenn der Abend nicht Ruhe bringt sondern Neugier weckt Könnte es sein dass du etwas Neues lernen willst
Versuch am Abend eine kurze Aktivität die den gleichen Fokus hat wie der Morgen Schreibrunde Dehnen oder eine Routine mit langsamen Atemübungen Ein Abschluss mit Klarheit
Vielleicht verändert sich dein Bedürfnis Es ist okay das zu merken und offen zu bleiben statt sofort zu lösen Die Idee der Routine kann sich weiterentwickeln