Ich lese seit Jahren Superheldencomics, aber seit ich angefangen habe, auch andere Genres zu erkunden, frage ich mich, ob ich vielleicht etwas verpasse. Letztens habe ich zum ersten Mal einen richtig dichten, literarischen Comic gelesen und war total überwältigt von der Tiefe. Jetzt bin ich unsicher, ob ich mich zu sehr in meiner Comfort-Zone aufgehalten habe. Wie findet ihr so etwas für euch?
Ich verstehe das total du suchst dich weiterzuentwickeln doch Superheldencomics bleiben dir vertraut und das ist auch okay. Du musst nicht sofort in eine andere Richtung wechseln.
Manche literarischen Comics treffen dich direkt mit Tiefe und du merkst wie dein Denken langsamer wird und trotzdem unsicherer bleibt.
Vielleicht verstehst du Literatur ja anders und suchst gar nicht nach Tiefe sondern nach Stil oder Spannung und das ist auch eine gültige Lesart.
Ich denke der Weg ist hin zu einem breiteren Lesen und zum Konzept der Graphic Novel und dabei die Haltung gegenüber Helden zu verändern.
Was wenn du einfach mal bewusst drei Monate nur neue Genres liest ohne zu werten?
Vielleicht zweifelst du an der Fragestellung selbst und das ist gut so denn Zweifel sind der Anfang von neuen Lesesträngen.