Ich stehe gerade an einem Punkt, an dem ich mich frage, ob ich mit meiner freiberuflichen Grafikarbeit überhaupt noch gesehen werde. Es fühlt sich an, als würde ich ständig nur für den Algorithmus produzieren, und diese stille Leere nach dem Veröffentlichen einer Arbeit nagt echt an mir. Manchmal wünsche ich mir einfach nur ein echtes Gespräch über die Ideen dahinter, statt der nächsten Optimierung für mehr Reichweite.
Es klingt so als ob du dich zwischen Idee und Sichtbarkeit hin und her wendest. Niemand beginnt das Gespräch. Die stille Leere nach dem Veröffentlichen ist echt und dein Wunsch nach echtem Austausch zählt.
Vielleicht ist der Algorithmus nur ein Spiegel der Aufmerksamkeit und nicht der Wert deiner Arbeit. Wenn du mehr über die Idee redest als über Reichweite, kommt oft eine andere Stimmung in den Raum.
Vielleicht fragst du dich ob deine Idee wirklich gesehen wird statt nur der Algorithmus zu gefallen, ist das wirklich die Kernfrage für dich?
Ich bleibe skeptisch wenn alles als Algorithmusproblem abgetan wird und glaube daran dass du auch ohne Zahlen eine Stimme haben kannst.
Vielleicht ist es an der Zeit das Thema neu zu rahmen etwas das dich nicht an Reichweite bindet sondern an Dialog und Raum jenseits der Plattformen zu schaffen
Vielleicht braucht es ein Konzeptwechsel ein Prozessjournal das deine Ideen festhält und die Reaktion darauf protokolliert statt Taktiken zu optimieren und dabei bleibt das Hauptwort Algorithmus im Hintergrund