Wie finde ich balance zwischen beruf und einem bodenständigen leben?
#1
Ich habe letztens mit einem Freund gesprochen, der seine Stelle in der IT komplett aufgibt, um eine kleine Permakultur-Farm zu gründen. Das hat mich echt zum Nachdenken gebracht. In meinem eigenen Job frage ich mich immer öfter, ob das ständige Streben nach mehr Effizienz und Wachstum wirklich der einzige Weg ist. Irgendwie sehne ich mich nach etwas Bodenständigerem, aber der Sprung fühlt sich riesig an. Geht es noch jemandem so, dass er diesen inneren Widerspruch spürt?
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#2
Ja, dieses innere Ringen kenne ich gut. Der Wunsch nach Bodenständigkeit wird lauter, je mehr der Arbeitsalltag nach noch mehr Effizienz schreit.
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#3
Effizienz und Wachstum klingen oft wie eine endlose Partitur, doch wer prüft ob der Klang wirklich trägt? In der Praxis geht es häufig um Kennzahlen statt Sinn, während sich viele Menschen nach konkretem Boden unter den Füßen sehnen und Permakultur als Bild dafür auftaucht.
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#4
Vielleicht verwechsle ich es, aber der Sprung in eine Farm wirkt oft wie eine Flucht vor dem Druck moderner Prozesse, obwohl Permakultur auch im Kleinen funktionieren könnte.
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#5
Romantik hat ihren Reiz, doch wer zahlt die Miete und wer pflegt die Versicherungen, ich bleibe skeptisch ob der Weg wirklich fit macht oder nur romantisiert wird.
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#6
Statt sich auf eine große Veränderung zu stürzen könnte man kleine Rituale bauen und die Arbeit mit Naturrhythmen zusammenbringen und so langsam neu ausrichten.
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#7
Was würde sich ändern wenn man statt immer mehr mehr Sinn in die Balance zwischen Arbeit und Boden legen würde?
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