Wie finde ich balance zwischen fluss und authentizität beim interviewschnitt?
#1
Ich sitze gerade an einem Projekt, bei dem ich eine längere Interviewsequenz mit vielen Pausen und Denkmomenten des Gesprächspartners schneiden muss. Irgendwie fühlt es sich falsch an, all diese natürlichen Atem- und Denkpausen komplett herauszuschneiden, aber wenn ich sie lasse, wirkt der Rhythmus so zäh. Ich frage mich, wie andere mit diesem Spagat zwischen einem flüssigen Flow und der Authentizität der Aussage umgehen.
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#2
Das Zögern im Gespräch fühlt sich echt an und die Authentizität bleibt erhalten, auch wenn beim Schneiden viel weggelassen wird.
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#3
Aus Sicht des Schnittdesigns kann eine vorsichtige Reduktion der Pausen den Fluss erhöhen und doch die Authentizität in kleinen Nuancen belassen.
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#4
Vielleicht geht es gar nicht um Rhythmus sondern darum wer gerade zuhört, und ich vergesse dabei dass Pausen auch eine Haltung transportieren.
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#5
Ich frag mich ob das ganze Spiel mit Fluss und Authentizität nicht nur eine Illusion ist und wir Pausen erst recht zu Kunstgriffen machen.
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#6
Vielleicht sollten Pausen als Kapitelmarken im Gedankengang gelten statt als Fehler im Tonband und der Kontext wird so sichtbar.
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#7
Was wenn man die Pausen gar nicht wegschneidet sondern der Pause Raum gibt und die Zuhörerinnen die Stille mitdenken lässt ohne dass der Moderator alles vorgibt?
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