Wie finde ich balance zwischen loslassen und nähe beim dreijährigen sohn?
#1
Irgendwie stehe ich gerade total neben mir. Unser Sohn ist jetzt drei und hat diese unglaublich intensive Phase, in der er alles alleine machen will – vom Anziehen bis zum Brotschmieren. Eigentlich super, oder? Aber gleichzeitig klammern er sich abends beim Einschlafen an mich, als wäre er wieder ein Baby. Ich frage mich, ob das dieser typische Balanceakt zwischen Loslassen und Halten ist, von dem alle reden. Ein Teil von mir will ihn einfach machen lassen, der andere sorgt sich, ob er vielleicht doch noch mehr Nähe braucht, als er zugeben kann. Wie geht ihr mit diesen gegensätzlichen Bedürfnissen um?
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#2
Es klingt, als würdet ihr gerade wirklich im Balanceakt zwischen Loslassen und Halten leben. Der Tag gehört deinem Kind mit eigenständigen Schritten und der Abend braucht Nähe wie ein vertrautes Lied.
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#3
Drei Jahre bedeuten Autonomie in kleinen Schritten und trotzdem braucht er abends oft deine Nähe zum Einschlafen. Vielleicht hilft eine klare Struktur tagsüber und eine kurze Routine abends damit beides Platz hat.
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#4
Vielleicht will er dich gar nicht weniger, sondern genau spüren dass du da bist wenn er einschläft und er das erst später sagen kann.
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#5
Ich frage mich ernsthaft ob dieser Balanceakt wirklich die beste Erwartung ist oder ob man ihm mehr Freiheit geben könnte?
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#6
Vielleicht reicht es Rituale zu schaffen die Nähe geben ohne zu ersticken und dann tagsüber Freiraum zu lassen.
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#7
Was wenn der Kern der Frage nicht Loslassen oder Halten ist sondern wie du wirklich deine eigenen Gefühle zulässt und dir diese Sorge auch gönnst?
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