Ich stecke gerade in einer Zwickmühle mit meinem eigenen Logo. Die Skizzen auf meinem Block gefallen mir eigentlich, aber sobald ich sie digitalisiere und in verschiedenen Größen teste, wirkt die ganze Markenidentität plötzlich steril und irgendwie seelenlos. Es fehlt dieser eine, ehrliche Moment, der beim Zeichnen mit der Hand noch da war. Ich frage mich, ob ich zu sehr auf technische Perfektion fixiert bin und dabei das Wesentliche aus den Augen verliere.
Beim Zeichnen war der Logo Charakter lebendig, doch in der digitalen Probe wirkt alles zu sauber und glatt.
Vielleicht liegt das Problem in der Balance zwischen Detail und Reduktion in der Markenidentität und nicht allein im Werkzeug.
Vielleicht wird die Sache missverstanden und du glaubst Perfektion sei die Lösung dabei fehlt eher der Mut zu Interpretationen.
Vielleicht verwechselst du sterile Formen mit Sicherheit und vergisst den rohen Moment der Handarbeit.
Vielleicht musst du den Weg anders denken und das Logo neu rahmen als Mischung aus Handwerk und Pixel.
Was wäre wenn du den digitalen Test als Erweiterung der Handarbeit ansiehst statt als Prüfung?