Ich sitze gerade an einem neuen Projekt und merke, dass meine üblichen Skizzenmethoden irgendwie nicht mehr greifen. Es geht um eine Charakterentwicklung, die vielschichtiger ist als alles, was ich bisher gemacht habe. Ich habe angefangen, mit einer Art visuellem Brainstorming zu experimentieren, bei dem ich Wörter, schnelle Gekritzel und Farbkleckse wild auf einem großen Board vermische. Das fühlt sich hilfreich an, aber auch ein bisschen chaotisch. Ich frage mich, ob dieser Ansatz wirklich dabei hilft, die Tiefe zu finden, nach der ich suche, oder ob ich mich darin verliere.
Die visuelle Methode kann Tiefe schaffen indem du Muster zwischen Wörtern Farben und Verhaltensweisen sichtbar machst und dabei darauf achtest dass das Chaos nicht zur Abkürzung wird
Ich finde dein Board spannend und zugleich beunruhigend weil es das Gefühl gibt die Figur drängt sich aus dem Chaos heraus und das weckt Neugier und ein wenig Lampenfieber
Vielleicht ist das Ganze nur ein bunter Ablenker statt einer echten Tiefe zu erzeugen fragst du dich ob Skizzen wirklich an den Kern der Figur rühren oder ob es einfach nur buntes Chaos bleibt?
Du missverstehst die Prämisse vielleicht und glaubst Farben würden Wille oder Moral der Figur fixieren doch es geht eher darum wie ein Musterverlauf Entscheidungen sichtbar macht auch wenn es chaotisch aussieht
Vielleicht ist es sinnvoll den Ansatz neu zu rahmen indem du die Skizzen zu einem wiederkehrenden Gegenstand oder Symbol leitest der die innere Spannung der Figur reflektiert statt einer linearen Tiefe zu verlangen