Ich stehe gerade wirklich vor einer Frage, die mich beschäftigt. In meinem letzten Kurs haben wir viel über selbstgesteuertes Lernen gesprochen, und ich habe das auch eine Zeit lang für mich ausprobiert. Jetzt frage ich mich aber, ob ich dabei vielleicht zu isoliert vorgehe. Manchmal fehlt mir einfach der Austausch, um die Ideen richtig einordnen zu können. Wie handhabt ihr das?
Es fühlt sich manchmal an wie eine einsame Reise im Kopf wenn man selbstgesteuertes Lernen macht ich wünschte mir öfter einen Austausch der die Ideen lebendiger macht
Aus dieser Sicht könnte der Austausch den Lernprozess sichtbar machen und Feedback aus der Gruppe hilft beim Kalibrieren von Erwartungen und beim Erkennen blinder Flecken
Vielleicht denke ich beim selbstgesteuerten Lernen eher an stille Selbstreflexion und weniger an Gruppenrunden dabei verwechsel ich Austausch mit Druck
Ich bleibe skeptisch ob reden über das Lernen wirklich schneller zu Ergebnissen führt oder ob es vor allem von der eigenen Disziplin abhängt
Vielleicht geht es auch um die Struktur statt um den Austausch eine feste Lernzeit in der die Ideen laut werden aber nicht alle urteilen
Vielleicht lässt sich der Druck senken indem man kleine Gruppen ohne Erwartungshaltung testet und dann schaut was hängen bleibt